Verleihung Sportabzeichen 2019

Anbei ein Bericht der Lampertheimer Zeitung vom 28.02.19 über die Verleihung der diesjährigen Sportabzeichen.

 

HOFHEIM/RIED – „Wir hätten gerne die 100 geknackt“, merkte Regine Kraus zu Beginn der Verleihung des Deutschen Sportabzeichens an. Stolz war sie dennoch auf die 97 Absolventen, davon 50 Kinder und Jugendliche, die im vergangenen Jahr die sportlichen Anforderungen erfüllt haben.
Im Vereinsheim des Turnvereins war mit Girlanden, Luftschlangen und Stehtischen schon alles für die Sportlerfastnacht am Samstag vorbereitet. Hatte die Übergabe der Urkunden und Abzeichen sonst für alle mittwochs nach dem Leichtathletiktraining der Kinder und Jugendlichen stattgefunden, so erfolgte diese aufgrund der Vereinsheimbelegung dieses Jahr getrennt. Am Dienstagabend erhielten die Erwachsenen bei einem Sektempfang ihren Fitnessorden, der Nachwuchs einen Tag danach im Rahmen der Übungsstunde in der Sporthalle.
 
Acht Erwachsene erstmals dabei
Regine Kraus, die gemeinsam mit Manfred Schober und Michael Schnell das Sportabzeichentraining der Erwachsenen leitet, freute sich besonders über die Sportler, die neu dabei waren. Acht Erwachsene sowie 21 Kinder und Jugendliche hatten sich das erste Mal der Herausforderung gestellt.
 
ERWACHSENE ABSOLVENTEN

 
Sven Bickel, Nicole Bittmann, Bea Demski, Jenny Friedrich, Sieglinde Friedrich, Florian Fäustle, Mechthild Fäustle, Selina Fuchs, Alisia Gahabka, Fiona Grüll, Stefan Herbold, Klaus Herzog, Winfried Höfle, Fabian Höfle, Julia Höfle, Robert Jakubik, Gregor Karb, Karl-Heinz Karb, Franz-Lothar Koch, Rosi Koch, Iris Krämer, Regine Kraus, Theresa Kraus, Gabriele Krug, Jürgen Küppers, Jonas Kuschnir, Gerda Laßmann, Peter Mohler, Christel Mörstedt, Marco Necke, Mona Niederhöfer, Stefan Ofenloch, Annika Ohl, Stefanie Pfeiffer, Dina Pietrangeli, Christoph Salomon, Meike Salomon, Verena Salomon, Karl-Heinz Schmehr, Manfred Schober, Roland Schulz, Thorsten Weber, Christina Wegerle, Dominik Wegerle, Anette Wegerle, Horst Westenberger und Uta Wetzel. (peg)
 
 
Das DSA ist das einzige Auszeichnungssystem in Deutschland außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Leistungsfähigkeit überprüft. Es wurde 1912 ins Leben gerufen, Vorbild war das schwedische Sportabzeichen Idrottsmärke, das der Begründer des Sportabzeichens, Carl Diem, kurz zuvor während der Olympischen Spiele in Stockholm kennengelernt hatte.
Erlangen konnten es anfangs nur Männer, die einem Sportverein angehörten, ab 1921 durften auch Frauen teilnehmen. Zum 100-jährigen Jubiläum wurde der Fitnessorden grundlegend überholt. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die Palette der Sportarten, in denen die Prüfungen abgelegt werden können, umfasst Leichtathletik, Schwimmen, Turnen und Radfahren. Daraus gilt es, je eine Disziplin zu wählen. Im Bereich Koordination ist das beispielsweise Schleuderball, Seilspringen, Geräteturnen, Hoch- oder Weitsprung. Je nach Alter und Geschlecht gelten unterschiedliche Anforderungsprofile. Dass drei Generationen das Sportabzeichen machen, gibt es beim TV Hofheim nicht oft. Bei der Familie Karb haben Opa Karl-Heinz, Sohn Gregor und dessen Tochter Sophie die sportlichen Herausforderungen mit Bravour gemeistert. Bei den Wiederholungen ist Peter Mohler spitze, er bekam seine 51. Urkunde überreicht.
 

 

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